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Über SportWetter

Ein privates Projekt, das eine einzige Frage beantwortet: wann heute die beste Zeit für Training im Freien ist.

Warum es das gibt

Wetter-Apps beantworten die Frage nach dem Wetter. Sie beantworten nicht die Frage, auf die es beim Training ankommt: Halte ich das aus, und wenn ja, wann am besten? Zwischen 28 Grad im Schatten bei trockener Luft und 28 Grad in schwüler Mittagssonne liegen für den Körper Welten, in der Temperaturanzeige liegt dazwischen nichts.

Genau diese Lücke schließt SportWetter. Grundlage ist die Wet Bulb Globe Temperature, das im Sport- und Arbeitsschutz übliche Maß für Hitzebelastung. Sie berücksichtigt Luftfeuchte, Sonnenstrahlung und Wind, nicht nur die Lufttemperatur. Dazu kommen Kälte, Wind, Niederschlag, Gewitterneigung und Luftqualität, und daraus wird für jede Stunde ein Score von 0 bis 100.

Für wen

Für alle, die draußen Ausdauersport betreiben und dabei nicht auf gut Glück losziehen wollen. Sechs Profile decken Laufen, Rennrad, Triathlon, Wandern und Bergsport, Skitour und Langlauf ab. Jedes bringt eigene Schwellen mit, denn dieselbe Stunde ist nicht für jede Sportart gleich gut: Wind kostet auf dem Rennrad ein Vielfaches dessen, was er beim Wandern kostet, und der eigene Fahrtwind kühlt spürbar.

Wer will, hinterlegt Körpermaße, Hitzegewöhnung und bevorzugte Trainingszeiten. Wer nicht will, bekommt trotzdem eine brauchbare Antwort. Nichts davon ist Pflicht.

Was bewusst fehlt

Kein Konto, keine Anmeldung, keine Datenbank mit Nutzerdaten. Einstellungen, Trainingstagebuch und Hitzeprofil liegen ausschließlich im Speicher des Browsers und verlassen das Gerät nicht. Es gibt keine Werbung, keine Werbe-SDKs, kein Profiling und keine Weitergabe an Dritte.

Auch die Abfragen an die Wetterdienste laufen nicht aus dem Browser heraus, sondern über den Server dieser Anwendung. Open-Meteo, MeteoAlarm und die Ortssuche sehen deshalb nur die Serveradresse und nie die IP-Adresse der Nutzerinnen und Nutzer. Gezählt wird lediglich, wie oft welche Seite aufgerufen wird, cookielos und auf einem eigenen Server. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Offene Daten, offene Rechnung

Sämtliche Wetterdaten stammen aus offenen Quellen: Open-Meteo mit den Modellen der nationalen Wetterdienste, die amtlichen Warnungen von MeteoAlarm, die Lawinenlageberichte nach EAWS, die Luftqualität aus dem Copernicus-Dienst CAMS, die Ortsdaten aus OpenStreetMap. Alle Lizenzen und Nennungen stehen unter Quellen & Lizenzen.

Wie aus diesen Daten ein Score wird, ist nicht geheim. Formeln, Schwellen und Gewichte stehen auf der Seite Methodik, eine Anleitung zur Bedienung unter Anleitung.

Wer dahintersteht

SportWetter ist ein privates, nicht-kommerzielles Projekt von Jakob Secklehner, Wien, Österreich. Es verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht, kostet nichts und wird auch nichts kosten. Es gibt keine Finanzierung durch Dritte und damit niemanden, dessen Interessen in die Bewertung einfließen könnten.

Rückmeldungen, gefundene Fehler und Vorschläge sind willkommen an switcheu@posteo.eu. Die Anschrift steht im Impressum.

Was es nicht leistet

Die Werte sind Modellrechnungen aus einer Vorhersage, keine Messung vor Ort. Mikroklima bleibt außen vor, und amtliche Warnungen ersetzt SportWetter nicht, es zeigt sie an. Für Entscheidungen über Training, Intensität und Abbruch bleibt jede Person selbst zuständig, medizinischer Rat ist das hier nicht.